Ich bin kein Vollblut-Fußballfan, das gebe ich gleich zu. Aber wenn WM ist, kommt auch bei mir der Ehrgeiz durch, und zu den Spielen der deutschen Nationalmannschaft schlüpfe ich gerne in mein Trikot. 😉 Ein Kommentar.
Auftaktspiel für die Nationalelf in Houston, der Gegner: Curaçao. Da ich ein empathischer Mensch bin und manchmal ein Herz für Außenseiter habe, hätte ich ihnen zum WM-Start nicht unbedingt eine so hohe Niederlage gewünscht – ein 3:1 hätte mir durchaus gereicht. 🙂
Was dann aber nicht nur mich überraschte, sondern auch für einige Schlagzeilen sorgte, war die Tatsache, dass einige Spieler beider Mannschaften nach dem Spiel zusammenstanden und – wie Nationalspieler Felix Nmecha erklärte – gemeinsam beteten.
Auch Jonathan Tah war dabei. Nmecha erklärte der ARD:
„Wir sind im Spiel Gegner. Nach dem Spiel sind wir alle Christen und Brüder. Wir haben einfach ein kleines Gebet zusammen gemacht, weil wir alle sehr dankbar sind […] Vom Ergebnis her ist es natürlich schön für uns, aber auch im Ganzen glauben wir alle, dass Jesus durch das Spiel verherrlicht wird. Deswegen sind wir zusammengekommen und haben zusammen gebetet.“
Felix Nmecha im Interview nach dem Spiel Deutschland – Curaçao
Unter diesem Aspekt war der 7:1-Sieg für mich dann doch nicht mehr ganz so schlimm. Wenn man eine solche Verbindung teilt, rückt das Ergebnis vielleicht ein Stück weit in den Hintergrund.
Wenn Christen zusammen beten: Kein Grund für Abwertung
Was für viele ein Zeichen von Sportlichkeit, Respekt und Frieden ist, stößt anderen allerdings eher auf.
Da könnte man sich durchaus die Frage stellen, wo Toleranz ihre Grenzen findet. Wenn Christen zusammen beten? Wenn jemand nicht die Mainstream-Meinung vertritt? Meiner Meinung nach – beziehungsweise auch der Definition nach – schließt Toleranz nicht aus, dass man unterschiedlicher Meinung sein darf. Es geht vielmehr darum, Menschen aufgrund ihrer anderen Sichtweise nicht abzuwerten.
Vielmehr haben heutzutage gerade jene dieses Konzept nicht verstanden, die aus dieser simplen Geste des Zusammenhalts über Völkergrenzen hinweg eine politische Debatte machen. Denn das zeigt letztlich die eigene Intoleranz gegenüber gelebtem Glauben – wohlgemerkt einem Glauben, der niemandem schadet.
Natürlich muss nicht jeder diese Ansicht teilen oder sie – wie Bastian Schweinsteiger – mit einem spontanen „Amen“ bekräftigen. Und eigentlich müsste es auch niemanden stören, wenn ein Spieler mit seiner Bibel in der Hand aus dem Mannschaftsbus steigt, oder?
Ich finde es jedenfalls schön, dass es Fußballspieler gibt, die nicht nur für ihren Verein, ihr eigenes Konto oder ihr Ego spielen, sondern auf Jesus Christus hinweisen. Nmecha sagte dazu einmal:
„Alles, was ich tue, ist nicht für mich. Ich möchte anderen Leuten Freude mit den Fähigkeiten bereiten, die mir Gott gegeben hat.“
Dagegen hat doch wohl niemand etwas einzuwenden. In diesem Sinne können wir gespannt sein, wie es im nächsten Spiel gegen die Elfenbeinküste weitergeht.






Der Fisch im Aquarium – So versteht jeder die christliche Offenbarung
Super Michaela, was du geschrieben hast, kann ich nur unterstreichen. Hochachtung vor dem Christen, die ihren Glauben an unseren,HERRN JESUS CHRISTUS BEBKENNEN❣️😇
Der Tag wird kommen, an dem alle bekennen werden, dass JESUS CHRISTUS DER HERR IST!