„Kirche in Not“ veröffentlicht einen neuen „Glaubens-Kompass“ über Sakramentalien.

Ein Kreuzzeichen vor dem Gebet. Weihwasser beim Betreten einer Kirche. Eine Medaille, die jemand täglich bei sich trägt. Solche Zeichen wirken auf den ersten Blick vielleicht unscheinbar. Für den katholischen Glauben steckt jedoch mehr dahinter. Genau darum geht es in der neuen Ausgabe des „Glaubens-Kompass“ des deutschen Zweigs des weltweiten päpstlichen Hilfswerks „Kirche in Not“ (ACN). Die Broschüre trägt den Titel „Sakramentalien – Weg der Befreiung, Heilung und Heiligung“ und erklärt, was hinter diesen heiligen Zeichen steckt.
Mehr als ein religiöses Ritual
Sakramentalien sind weit mehr als alte Bräuche, die irgendwann einmal entstanden sind und heute einfach weitergeführt werden. Sie gehören zum geistlichen Schatz der Kirche. Ihr Ziel: den Menschen dabei zu helfen, das eigene Leben immer wieder neu auf Christus auszurichten.
Dabei sind Sakramentalien nicht dasselbe wie die sieben Sakramente. Anders als diese wirken sie nicht aus sich selbst heraus. Ihre Wirkkraft entfalten sie im Glauben und im vertrauensvollen Gebet der Kirche. Gerade deshalb können sie eine Verbindung zwischen dem Glauben und dem ganz normalen Alltag schaffen.
Wenn der Glaube Zeichen bekommt
Der neue „Glaubens-Kompass“ erklärt zunächst, was Sakramentalien eigentlich sind und welche Bedeutung sie haben. Danach geht es um ihre verschiedenen Formen. Eine besondere Rolle spielen dabei das Kreuzzeichen, die Anrufung des Namens Jesu und der gläubige Gebrauch von Weihwasser und Segnungen.
Auch das Skapulier und die Benediktusmedaille werden vorgestellt. Der „Glaubens-Kompass“ bleibt dabei nicht bei theologischen Erklärungen stehen. Er gibt auch zahlreiche Anregungen, wie Sakramentalien im eigenen Leben eine Rolle spielen können. So wird aus einem scheinbar kleinen Zeichen eine Möglichkeit, den eigenen Glauben bewusster zu leben.
Tradition trifft Gegenwart
Geschrieben wurde die Broschüre von Prof. Dr. Dr. Ralph Weimann, einem katholischen Theologen und Priester, der Dogmatik an zwei Universitäten in Rom lehrt. Seine wissenschaftlichen Arbeiten verbinden dabei Theologie mit pastoraler Praxis.
Sein Anliegen: den Reichtum der kirchlichen Tradition und die Schönheit des katholischen Glaubens neu zu erschließen. Gerade für Menschen, die sich fragen, was hinter den oft vertrauten Zeichen und Formen katholischer Frömmigkeit eigentlich steckt, bietet der „Glaubens-Kompass“ so vielleicht einen verständlicheren Zugang.
Kostenlos erhältlich
Der „Glaubens-Kompass: Sakramentalien – Weg der Befreiung, Heilung und Heiligung“ eignet sich zur Auslage in Kirchen, Wallfahrtsorten und Bildungseinrichtungen – ebenso zur persönlichen Vertiefung des Glaubens.
Die Broschüre ist unter der Bestellnummer 10445 kostenlos erhältlich. Bestellt werden kann sie über den Shop von Kirche in Not oder bei KIRCHE IN NOT, Lorenzonistraße 62, 81545 München.






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