Neben der passenden Farbe und Größe sollte man beim Kauf neuer Unterwäsche auch auf jeden Fall auf das Material achten. Das bestimmt nicht nur den eigenen Wohlfühlfaktor, sondern kann auch der eigenen Gesundheit aushelfen. Daher ist es wichtig, den Stoff auf die eigenen Bedürfnisse anzupassen, auf Hautreizungen oder andere unangenehme Nebeneffekte zu achten und entsprechend zu handeln. Wir schauen uns die gängigsten Materialien für Unterwäsche einmal genauer an, was sie ausmachen und wofür sie sich am besten eignen.
Baumwolle
Wenn Sie sich für neue Slips oder BHs entscheiden, dann sollte Baumwolle an erster Stelle stehen. Diese wird, wie aus dem Namen hervorgeht, aus Fasern eines Baumes gewonnen und dann weiterverarbeitet. Sie ist angenehm zu tragen und eigentlich für jeden Hauttypen geeignet. Und mittlerweile gibt es eine große Auswahl an Baumwollunterwäsche, wo für jeden Typ etwas dabei ist.
Die besten Eigenschaften von Baumwolle sind ihre Atmungsfähigkeit und die Möglichkeit, die Temperatur dadurch besser zu regulieren. Zudem kann sie Schweiß gut aufnehmen. Daher sollte man primär zu Baumwolle greifen, um von diesen positiven Dingen Gebrauch zu machen und gesundheitliche Probleme zu vermeiden.
Synthetischer Stoff
Auch synthetische Fasern werden immer beliebter, da sie besonders billig und daher für jedes Preissegment zugänglich sind. Verwendet werden dafür Polyester, Elastan oder Polyamid. Alle Stoffe zeichnen sich besonders durch ihre glatte und knitterfreie Oberfläche aus, die noch dazu sehr dehnbar ist. Das macht synthetische Unterwäsche sehr bequem und an jede Körperform anpassbar.
Alle synthetischen Materialien sind zudem sehr robust und langlebig, jedoch sollte man auch bedenken, wie sie hergestellt werden. Denn umweltfreundlich sind sie nicht wirklich.
Seide
Wer sich hingegen für einen hochwertigen und schicken Taillenslip Damen mit dem richtigen Material entscheiden möchte, der liegt mit Seide genau richtig. Wie Baumwolle wird sie aus der Natur gewonnen – in diesem Fall aus den Kokons von Seidenraupen. Seide genießt seit jeher ein edles Ansehen, vermutlich wegen ihrer glatten, schimmernden Optik. Gerade bei Unterwäsche, wie etwa dem Taillenslip für Damen, ist dieses Material daher besonders beliebt.
Auch Seite profitiert von einer natürlichen Atmungsfähigkeit. Es ist zudem sehr beständig und auch gut für Allergiker geeignet. Dank seiner glatten Oberfläche ist es außerdem angenehm zu tragen, jedoch nicht ganz so elastisch wie synthetische Stoffe.
Modal
Modal gehört zu den sogenannten Regeneratfasern, die zwar ebenfalls durch chemische Prozesse hergestellt werden, aber deren Materialien trotzdem aus der Natur stammen. In diesem Falle wurde Modal aus der Zellulose einer Buche gewonnen und dann entsprechend weiterverarbeitet. Alternativen sind Viskose aus unterschiedlichen Holzarten und Tencel oder Lyocell aus Eukalyptus.
Regeneratfasern sind daher umweltfreundlich, aber haben auch ihren Preis. Ihr Tragegefühl ist sehr bequem, sie sind reißfest und langlebig. Und dank ihrer Naturfasern sind sie atmungsaktiv und gut darin, Flüssigkeiten verdunsten zu lassen. Eine Investition könnte es also wert sein. Zudem sind auch alle Stoffe allergikerfreundlich.
Bambus
Ebenfalls zu den nachhaltigen Regeneratfasern gehört auch Bambus. Ein Vorteil ist, dass dieser extrem schnell nachwächst und daher eine wunderbare Wahl für alle ist, die mit dem Kauf ihrer Unterwäsche am Umweltschutz beteiligt sein wollen. Einziger Nachteil ist, dass viele dieser Stoffe nicht sehr elastisch sind und sie schneller ihre Form verlieren können.
Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit einem externen Redakteur.






Ich rede mit meiner Zimmerpflanze mehr als mit meinem Nachbarn
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