Was wäre, wenn Kinder und Jugendliche auf der ganzen Welt am selben Tag gemeinsam für Frieden beten? Genau darum geht es bei der Aktion „Eine Million Kinder beten den Rosenkranz“ von Kirche in Not.

Am Mittwoch, 7. Oktober 2026, sind Kinder, Jugendliche, Familien, Schulen und Pfarreien weltweit eingeladen, gemeinsam den Rosenkranz zu beten. Das Ziel: für Frieden, Einheit und ein friedliches Zusammenleben der Menschen zu beten – und dabei zu zeigen, dass auch junge Menschen etwas bewegen können.
Der Rosenkranz muss dabei nicht kompliziert sein. Man kann den ganzen Rosenkranz oder nur ein Gesätzchen beten. Auch eine kurze Gebetszeit in der Schule, im Religionsunterricht, in der Familie oder mit einer Jugendgruppe ist möglich. Denn Kirche in Not betont bei der Einladung: Entscheidend ist nicht, möglichst viel zu schaffen, sondern gemeinsam und mit Freude zu beten.
Gemeinsam mit Kindern auf der ganzen Welt
Das Besondere an der Aktion: Während hier in Deutschland Kinder beten, machen gleichzeitig Menschen auf der ganzen Welt mit. So entsteht eine weltweite Gebetsgemeinschaft – über Länder, Sprachen und Kontinente hinweg.
Und gerade für uns junge Menschen kann der Rosenkranz übrigens auch eine Möglichkeit sein, zur Ruhe zu kommen und eigene Sorgen, Wünsche und Hoffnungen vor Gott zu bringen. Gebetet wird besonders für den Frieden in der Welt, für die Familien und für ein friedliches Miteinander. Auch ganz persönliche Anliegen können eingeschlossen werden.
Dabei kann die Aktion ganz unterschiedlich gestaltet werden: mit kurzen Bibeltexten, einer Katechese, Liedern oder einer gemeinsamen Betrachtung. Jüngere Kinder können zum Beispiel die Rosenkranzgeheimnisse malen oder mit einem Rosenkranz vertraut gemacht werden.
Der Rosenkranz für Kinder
Kirche in Not stellt dafür übrigens auch verschiedene Materialien zur Verfügung. Neu ist zum Beispiel das Heft „Der Rosenkranz für Kinder“. Es erklärt die einzelnen Rosenkranzgeheimnisse kindgerecht und verbindet sie mit Bibelstellen, Betrachtungen und Gebeten. So können Kinder Schritt für Schritt entdecken, was hinter den einzelnen Gebeten steckt und wie der Rosenkranz mit dem Leben Jesu verbunden ist.
Auch ein Faltblatt mit einer Anleitung zum Rosenkranzgebet sowie Plakate zur Aktion können kostenlos bestellt werden. Damit lässt sich die Gebetsaktion unkompliziert in Schule, Pfarrei, Jugendgruppe oder Familie umsetzen.
Es geht darum, gemeinsam ein Zeichen für den Frieden zu setzen.
Ursprung in Venezuela
Die Aktion entstand 2005 in Venezuela. Damals betete eine Gruppe von Kindern gemeinsam den Rosenkranz für ihre Familien und für den Frieden. Daraus entwickelte sich die weltweite Initiative.
Der Leitgedanke stammt von Pater Pio von Pietrelcina. Er sagte:
„Wenn eine Million Kinder den Rosenkranz beten, wird sich die Welt verändern.“
Inzwischen begleitet und organisiert Kirche in Not diese weltweite Aktion. In den vergangenen Jahren haben laut Angaben des Veranstalters mehr als eine Million Kinder daran teilgenommen; 2024 wurden über die Website des Hilfswerks sogar mehr als 1,2 Millionen Teilnehmer aus aller Welt registriert.
Warum gerade der 7. Oktober?
Der 7. Oktober ist in der katholischen Kirche das Fest „Unsere Liebe Frau vom Rosenkranz“. Deshalb findet die internationale Gebetsaktion an diesem Tag statt. Der Oktober gilt außerdem traditionell als Rosenkranzmonat.
Gemeinsam mit Kindern aus aller Welt beten
Auch in Deutschland gibt es verschiedene Möglichkeiten, sich zu beteiligen.
In Schwandorf lädt KIRCHE IN NOT zu einem Kinder-Rosenkranz in der Wallfahrtskirche „Unsere Liebe Frau vom Kreuzberg“ ein. Außerdem wird ein internationaler Kinderrosenkranz über Radio Horeb übertragen. Kindergruppen aus verschiedenen Ländern gestalten die Gebetsstunde gemeinsam. So wird aus vielen einzelnen Gebeten ein gemeinsames weltweites Zeichen: Kinder und Jugendliche beten – für Frieden, für andere Menschen und für eine bessere Zukunft.
Wer ebenfalls mitmachen möchte, kann sich hier bei Kirche in Not informieren und kostenlos Materialien für die eigene Gebetsaktion bestellen.






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