Für Mona sind es die ungeborenen Kinder, denen sie mit ihrem Engagement eine Stimme geben möchte. Am 20. September wird zum zweiten Mal der “Marsch für das Leben” in Köln stattfinden. Mona ist Ende 20 und hat ihn organisiert. Sie hat miterlebt, wie viel Unterstützung, aber auch Widerstand es bei diesem sensiblen Thema gibt. Was motiviert sie ganz konkret, sich für das Recht auf Leben einzusetzen? Lest hier ihren persönlichen Beitrag.
Es gibt so viel Leid in der Welt. Jeden Tag werden wir mit Bildern und Nachrichten konfrontiert, die uns herausfordern und oft auch überfordern. Es gibt deshalb viele Möglichkeiten, über den eigenen Schatten zu springen und Menschen in Not beizustehen. Aber es gibt einen Einsatz, der mir besonders am Herzen liegt. Er gilt den Menschen, die am meisten leiden, am wenigsten gehört werden – und für die unser Engagement oft sogar versucht wird, öffentlich zu bekämpfen. Ich rede vom Einsatz für das Lebensrecht ungeborener Kinder.
Als junge Mutter kenne ich die ganze Bandbreite: die Schönheiten und die Schwierigkeiten von Schwangerschaft, Geburt und Kindererziehung. Ich weiß, was es bedeutet, das schutzlose Kind zunächst im eigenen Leib zu tragen und dann in den Armen zu halten. Gerade diese Erfahrung hat mir noch einmal deutlich gemacht, wie wichtig unser öffentlicher Einsatz für das Lebensrecht ist.
“Es ist falsch, einen unschuldigen Menschen zu töten”
Lebensschutz braucht einen langen Atem. Aber dieses Jahr war das Thema präsenter als je zuvor. Gemäß offizieller Zahlen sterben in Deutschland jedes Jahr mehr als 100.000 ungeborene Kinder durch die Abtreibung. Es sind 100.000 Menschen, die nicht die Chance bekommen, ihr Leben zu leben. Warum das nicht so bleiben darf? Weil es eigentlich ganz einfach ist: Es ist falsch, einen unschuldigen Menschen zu töten. Ein ungeborenes Baby ist ein unschuldiger Mensch. Also ist es falsch, ein ungeborenes Baby zu töten.
Einer, der das immer wieder auf eine liebevolle, klare und mutige Art ausgesprochen hat, war Charlie Kirk. Viele seiner Diskussionen, die vor Ort Tausende und online Millionen bewegt haben, sind unvergessen. Sein tragischer Tod hat viele erschüttert. Aber Lebensschützer zu sein bedeutet auch, seine Fackel der Wahrheit weiterzutragen – in Liebe, in Klarheit, in Mut.
Das Leid hinter den Zahlen
Denn hinter jeder Zahl steckt eine Geschichte. Eine Mutter, die traumatisiert zurückbleibt. Eine Familie, die auseinandergerissen wird. Ein Kind, das nie die Chance bekommt, zu leben. Wer einmal hinter die Fassade blickt, kann nicht unberührt bleiben. Wer wirklich etwas Gutes tun möchte, wer Leben retten will – der fängt am besten beim Lebensschutz an.
Und dafür gibt es aus meiner Sicht keinen besseren Beginn als den Marsch fürs Leben, diesen Samstag, am 20. September in Köln oder in Berlin.
Ein Fest für das Leben – mitten in der Stadt
Der Marsch fürs Leben ist nicht nur eine Demonstration. Er ist ein großes, buntes Fest des Lebens. Eine Mischung aus Kundgebung, Musik, Begegnung und Gemeinschaft. Es ist die Gelegenheit, Gleichgesinnte zu treffen, wichtige Organisationen kennenzulernen und einfach mal zu erleben, wie vielfältig und herzlich die Lebensschutzbewegung ist.
Natürlich gibt es Gegenproteste. Aber gerade der Kontrast zwischen friedlichen, singenden, oft tanzenden Lebensschützern und den Krawallmachern auf der anderen Seite macht deutlich, worum es wirklich geht. Jede junge Familie mit Kinderwagen kann ruhig und beschützt mitlaufen – und wer ein wenig Action nicht scheut, kommt auch auf seine Kosten.
Wann und wo?
- Köln: Start auf dem Neumarkt
- Berlin: Start auf dem Washingtonplatz am Hauptbahnhof
Um 12:00 Uhr beginnt das musikalische Vorprogramm.
Um 13:00 Uhr startet die Kundgebung mit Reden und Beiträgen.
Gegen 14:15 Uhr geht es mit dem Demozug durch die Stadt.
Ab 15:30 Uhr klingt der Tag mit einer Abschlusskundgebung aus.
Junge Menschen prägen den Marsch
In den letzten Jahren waren es vor allem viele junge Menschen, die den Marsch geprägt haben – aber eingeladen ist jeder, egal welchen Hintergrund er hat. Fröhlich, spannend, begegnungsreich: Das ist der Marsch fürs Leben. Und wer Lust auf noch mehr Austausch und Begegnung hat, kann sich für das Wochenendprogramm in Köln oder Berlin anmelden.
Ich freue mich darauf, viele neue Gesichter zu sehen und gemeinsam einen Schritt für das Leben zu machen. Denn: Das Leben ist schön – und es will gefeiert werden.
Was denkst Du dazu? Schreib uns Deine Meinung und diskutiere mit uns in den Kommentaren.






Arbeit, die trägt: Was wir vom Geheimrezept einer 90-Jährigen lernen können
Schreibe einen Kommentar