Ob in der U-Bahn, beim Blick in den Spiegel oder auf dem Weg zur Arbeit; oft entscheidet ein Kleidungsstück darüber, wie wohl du dich in deinem Körper fühlst. Ein gut sitzender Mantel, ein angenehmes Shirt oder eine Hose, die nicht einschnüren, wenden beispielsweise den gesamten Tag zum Besseren. Am Ende zählt dabei nicht die Kleidergröße, es zählt, wie du dich in einem Kleidungsstück fühlst und was du in deinem Outfit ausstrahlst.
Die richtige Kleidung für mehr Wohlbefinden
Kleidung ist mehr als nur Stoff. Sie beeinflusst mitunter, wie deine Körperhaltung, Bewegungsfreiheit und deine Selbstwahrnehmung zusammenspielen. Wenn du dich in deiner Kleidung eingeschränkt fühlst, nimmst du dich zum Beispiel häufig unbewusst zurück. Umgekehrt stärkt ein gut sitzendes Outfit, das deine Schokoladenseiten in den Fokus rückt, dein Selbstbewusstsein.
Dazu gehört auch die Möglichkeit, die eigene Silhouette gezielt zu betonen. Shapewear liefert hierfür einen tollen Support. Dabei geht es nicht unbedingt darum, etwaige Makel zu kaschieren. Stattdessen möchten viele Shapewear-Enthusiasten ihren Outfits mehr Struktur sowie dem Körper Halt oder Form geben, genau da, wo es gewünscht wird.
Plus-Size-Shapewear bietet für verschiedene Körperformen Lösungen, die Komfort und Optik clever miteinander verbinden. Maßgeblich ist dabei, dass die formende Unterbekleidung deine Body-Form nicht korrigiert, lediglich ergänzt.
Auch die Materialien und modischen Schnitte sind dabei ausschlaggebend. Naturfasern wie Baumwolle, Leinen und kühlendes Cupro sowie atmungsaktive Kunststoffe sorgen nämlich beispielsweise für ein angenehmes Hautklima. Zudem sind sie eine nachhaltige Alternative für umweltbewusste Mode. Schnitte, die dir viel Bewegungsfreiheit lassen, statt dich einzuengen, fördern dein körperliches Wohlbefinden und wirken sich letztlich auch auf deine Ausstrahlung aus. Hautfreundliche Stoffe und eine gute Verarbeitung sind also Voraussetzungen für deine neue Lieblings-Shapewear.
Tipps zur Auswahl von Kleidung und Shapewear für verschiedene Körperformen
Nicht jede Kleidung steht jeder Figur, was auch völlig in Ordnung ist. Viel ausschlaggebender ist es, Passformen zu finden, die zu deinem Körper passen und deine individuellen Proportionen unterstreichen.
- A- oder Birnenformen erleben Silhouetten-optimierende Effekte mit betonten Oberteilen und fließenden Stoffen im unteren Körperbereich.
- O-Figuren fühlen sich oft in längeren, lockeren Schnitten wohl, die den Mittelteil strecken.
- H-Figuren inszenieren mit Kleidung in Wickeloptik oder Gürteln gezielt Kurven.
Shapewear lässt sich gezielt einsetzen, beispielsweise im Bauch-, Hüft- oder Oberschenkelbereich. Da die Bedürfnisse jedes Menschen unterschiedlich sind, ist es sinnvoll, auf Details wie die Bundhöhe, den allgemeinen Tragekomfort und die Schnittführung zu achten.
Wichtig: Die „Figurformer“ sollten nicht einschneiden, keine Reibung erzeugen und keine starre Kompression auslösen.
Stil ist keine Frage der Größe. Durch Layering verschiedener Kleidungsstücke, die entsprechende Farbauswahl von Ober- und Unterteil sowie den Einsatz von Shapewear und kleiner Akzente und Accessoires lässt sich vieles betonen, was du an dir liebst. Und das, ohne Kompromisse im Hinblick auf das Wohlfühlen zu machen. Setzt du auf cleane, unifarbene, fließende Materialien, kaschierst du dezent. Modestücke mit Mustern oder Farbmixen hingegen betonen den jeweiligen Körperbereich bewusst.
Schönheit zwischen Fremdbild und Selbstbild
Schönheitsideale begegnen uns überall, in der Werbung, in den sozialen Medien und in Gesprächen. Schnell entsteht der Eindruck, man müsse einem bestimmten Bild entsprechen, um schön zu sein, aber immer mehr Menschen stellen diese Erwartungen infrage.
Kleidung hilft dir auf besonders eindrucksvolle Weise dabei, eigene Maßstäbe zu setzen. Sie ist nämlich eine Reaktion auf Trends und zugleich ein Ausdruck deines Selbstverständnisses. Wenn du dich bewusst mit den inneren und äußeren Aspekten von Schönheit auseinandersetzt und selbst entscheidest, wie du gesehen werden willst, übernimmst du gleichzeitig die Verantwortung für deine Außenwirkung und stärkst deine Selbstakzeptanz.
Kleidung als Ausdruck, nicht als Verkleidung
Mode wirkt befreiend, wenn du sie nicht als Pflicht und stattdessen als Möglichkeit verstehst. Durch Farben, Materialien und Schnitte drückst du deine Identität und Persönlichkeit aus. Kleidung allein führt zwar nicht zu einem positiven Körperbild und mehr Selbstliebe, aber sie hilft dir dabei, dich in deinem Körper sicherer zu fühlen. Findest du dich in deiner Kleidung wieder, trittst du klarer auf; nicht, weil der Spiegel zustimmt, vielmehr weil der Maßstab von innen kommt.
Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit einem externen Redakteur.








Was du tust, formt, wer du bist: Die Macht der Gewohnheiten
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