Wir Menschen haben ein erstaunliches Talent. Wir zeigen es nicht, wenn alles glattläuft, sondern vor allem dann, wenn es schwer wird. Mitten in den eigenen Ängsten, Krisen und Gedanken entwickeln wir Beeindruckendes: Hoffnung. Mut. Ja sogar die Fähigkeit, nicht nur selbst aufzustehen, sondern auch andere mit zu ermutigen. Diese Helden können “Riesen” bekämpfen – Probleme, die plötzlich im eigenen Leben auftauchen.
Jeder von uns kennt sie – diese Riesen. Sie heißen Angst, Selbstzweifel, Krankheit, Mobbing, Leistungsdruck oder Einsamkeit.
Kinder können ihnen in der Schule begegnen. Jugendliche im Vergleich mit anderen. Erwachsene in Beziehungen, Krankheiten, existenziellen Sorgen. Riesen wirken übermächtig. Zumindest auf den ersten Blick.
David Kadel stellt im Buch die entscheidende Gegenfrage: Was wäre, wenn wir lernen könnten, diesen Riesen zu begegnen?
Der Mentaltrainer, Speaker und leidenschaftliche Mutmacher hat sich von Sportlern, Trainern, Führungskräften, dem eigenen Leben inspirieren lassen und 35 Persönlichkeiten versammelt, die genau davon erzählen: von Rückschlägen und Niederlagen. Von Momenten, in denen alles verloren schien. Und von dem einen entscheidenden Schritt: nicht aufzugeben, sondern anzukämpfen und den eigenen Riesen zu begegnen.

Ehrliche Geschichten statt perfekter Fassaden
Da ist etwa Samuel Koch, ein erfolgreicher Sportler, der nach seinem schweren Unfall bei “Wetten, dass …?!” plötzlich einen völlig neuen Lebensweg finden musste.

Oder Heiko Herrlich, der als Fußball-Nationalspieler eine lebensbedrohliche Krebserkrankung überstand und dadurch gelernt hat, in kleinen Schritten zu denken.
Oder die Sängerin Déborah Rosenkranz, die nach einer Essstörung weiterkämpfte und durch den Glauben erkannte, wie sehr sie allein durch ihr Sein angenommen und geliebt wird.
Wenn diese Prominenten ihre Riesen bekämpfen, dann tun sie es nicht als die glorreichen Ritter. Sie verschweigen nicht die Tränen, die Zweifel und die dunklen Nächte. Im Gegenteil: Sie begegnen ihren Riesen, in dem sie diese annehmen und dadurch ihre eigene Kraft entfalten. Das macht “Wie man Helden bekämpft” so wertvoll – jeder erkennt sich darin wieder und spürt instinktiv: Ich bin nicht allein.

Die Mut-Revolution für eine bewegte Zeit
Kinder und Jugendliche wachsen heute in einer Welt auf, die komplexer und schneller ist als je zuvor. Der Leistungsdruck, der auf ihnen lastet, beginnt früh. Vergleichbarkeit ist permanent. Social Media und negative Nachrichten verstärken ihre Unsicherheiten. Gleichzeitig fehlen oft die Räume, sich offen anzuvertrauen und auch über Angst oder Scheitern zu sprechen.
David Kadel verdeutlicht diesen Trend immer wieder anhand zweier eindrücklicher Beispiele: In den vergangenen Jahren, betont er, seien psychische Erkrankungen und Depressionen bei Kindern und Jugendlichen dramatisch gestiegen. Wissenschaftliche Forschungen, die besonders die Corona-Zeit in den Blick nahmen, bestätigten seine Ansicht. “In Städten mit 250.000 Einwohnern verlieren Familien in jedem (!) Monat Jugendliche durch Suizid”, schreibt Kadel und man spürt, wie sehr ihn diese Situation beschäftigt.

Die kleinen, riesig großen Helden
Besonders bewegend wird es für David Kadel, wenn er in Kinderkrebs-Klinik mit Prominenten unterwegs ist. Dort begegnet er Riesen, die schon für Erwachsene einschneidend und lebensbedrohlich sind. Und Kindern, die gerade noch im Kindergarten mit anderen Kindern gespielt haben – und jetzt einen ziemlich großen Riesen vor sich haben.
Viele junge Menschen nehmen ihre Krankheit an, ohne viel darüber nachzudenken. Sie kämpfen abseits des Rampenlichts täglich wie große Helden: für alle, die diesen Mut erst noch in sich entfachen müssen, hat David Kadel “Wie man Riesen bekämpft” veröffentlicht. Er blickt zuversichtlich und zugleich nachdenklich nach vorne:
Durch die moderne Medizin könnten inzwischen vier von fünf krebskranken Kindern gerettet werden. “Aber das fünfte Kind verlieren wir, weil es unter anderem an der Diagnose zerbricht”, sagt er erschüttert. “In diesen Fällen können wir durch unsere Mutmach-Events ganz konkret helfen und Kinderleben retten.”

Die Kraft unserer Vorbilder
Mutmach-Events, das sind Besuche in Krankenhäusern, in denen David Kadel zusammen mit Freunden neue Hoffnung mitbringt, Resilienz und Widerstandskräfte stärken will. Das sind Fernsehsendungen, wie auf HOPE TV, in denen auch sein persönlicher Glaube einen entscheidenden Teil beim Kämpfen gegen die Riesen mit beiträgt. So wie der junge David in der Bibel, der nur mit einer Steinschleuder bewaffnet gegen den übermächtigen Riesen Goliath antritt und ihn am Ende mit einem gezielten Angriff und seinem Glauben besiegt.
Vorbilder aus der Bibel kennt David Kadel genug – und Vorbilder sind auch heute in unserer Gesellschaft zahlreich zu finden. Die Profisportler, die zeigen, wie entscheidend mentale Haltung und Überzeugung sind: Stärke ist keine angeborene Eigenschaft. Sie wächst. Durch Ermutigung, Training, Perspektivwechsel und Menschen, die an uns glauben.

Vorbilder, das sind gewöhnliche Menschen aus dem Alltag, die durch ihren Kampf, ihre Überzeugung und ihre Lebensentscheidungen zu wachen, starken Persönlichkeiten geworden sind. Der Glaube, die Geschichten im Buch und die Begegnungen im Alltag zeigen: Riesen verlieren ihre Macht, wenn wir anfangen, ihnen zu begegnen – und uns Verbündete suchen.
Mehr als ein Buch: Eine Bewegung

Deshalb ist das Buch von David Kadel auch mehr als “nur” ein ambitioniertes Buchprojekt über die Höhen und Tiefen des menschlichen Lebens. „Wie man Riesen bekämpft“ wird als ein Mitmach-Projekt immer stärker – je mehr Menschen mitmachen.
Über Buch-Patenschaften kann jeder zum Unterstützer werden und Exemplare an benachteiligte Kinder verschenken. Schulen, Vereine, Initiativen: Das Ziel des Initiators sowie der Autorinnen und Autoren ist es, möglichst viele junge Menschen zu erreichen – besonders jene, die wenig Unterstützung erfahren.
Die Besuche in Kinderkrankenhäusern verändern Leben. Manchmal sind es sogar die Profisportler selbst, die durch die Lesungen, Veranstaltungen und Gespräche erkennen: Es gibt Wichtigeres als Reichtum, Ruhm und Bekanntheit. Für die Kinder entstehen durch die Besuche neue Räume für einen Austausch, der ansonsten oft in unserer schnelllebigen Zeit verschlossen bleibt.
Vorbilder und Geschichten inspirieren uns – damals wie heute. Die Botschaft bleibt dieselbe: Du bist nicht allein. Du wirst es schaffen. Riesen besiegen ist riesig für das eigene Leben. Eine Heldengeschichte, die bleiben wird.

Du willst mehr erfahren und das Projekt unterstützen? Hier findest du weitere Infos:
“Wie man Riesen bekämpft” – Mutmacher-Geschichten in Krisenzeiten:
https://www.wiemanriesenbekaempft.de/
Du kannst auf diversen Wegen helfen und dieses Projekt unterstützen:
https://www.wiemanriesenbekaempft.de/ichwillhelfen.html








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