Eine Wanderreise ist weit mehr als nur Bewegung in der Natur. Es handelt sich um eine ganz besondere Urlaubsform, die Abenteuer, Entspannung und Selbstfindung miteinander vereint. Allerdings ist es wie bei anderen Reisearten unerlässlich, alles gut durchzuplanen. Genau deswegen haben wir hier einige nützliche Tipps aufgelistet.
Das richtige Ziel aussuchen
An möglichen Zielen für Wanderreisen fehlt es nicht. Selbst in Deutschland gibt es im Bayerischen Wald, Harz und Schwarzwald eine große Anzahl an Routen unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade. In anderen europäischen Ländern ist es nicht anders. Aufgrund der angenehmen Temperaturen zieht es viele deutsche Wanderer nach Portugal oder Spanien. Hier erfreuen sich vor allem die Strecken des Jakobswegs einer großen Beliebtheit. Die meisten Jakobswege befinden sich schließlich in diesen beiden Ländern. Bei der Wahl des Reiseziels sollten wir neben unserem Budget auch die klimatischen Bedingungen, die Infrastruktur vor Ort und unsere kulinarischen Vorlieben berücksichtigen.
Reisezeit bedacht wählen
Theoretisch können wir das ganze Jahr über wandern. Selbst Wanderungen im Winter sind grundsätzlich möglich, sofern wir die richtige Destination aussuchen und uns die niedrigen Temperaturen nicht zu schaffen machen. Wichtig ist, dass uns bewusst ist, wie die verschiedenen Reisezeiten das Erlebnis beeinflussen. Der Sommer mag vielleicht verlockend sein, jedoch sind die Temperaturen sehr hoch und es kann zu Touristenanstürmen kommen. Wanderungen im Frühling oder Herbst sind daher oft die beste Wahl.
Route gut durchplanen
Die meisten Menschen gehen den Jakobsweg zu Fuß, aber selbst wenn wir ihn mit dem Fahrrad bestreiten, müssen wir uns Gedanken um die Routenplanung machen. Die Routen für Wanderer und Radfahrer sind nun mal nicht immer exakt dieselben. Häufig führen sie über alternative Strecken. Um nicht den Überblick zu verlieren und die Etappen gut einzuteilen, bietet sich die Unterstützung einer professionellen Agentur an. An dieser Stelle möchten wir Santiago Ways nennen. Der auf TrustPilot mit 4,9 Sternen bewertete Reiseveranstalter ist der populärste Anbieter für Jakobswegreisen. Er kümmert sich um wirklich alles – von der Etappenplanung über Gepäcktransporte bis hin zur Unterkunftsbuchung.
Passende Ausrüstung zusammenstellen
Mit der richtigen Ausrüstung fällt eine Wanderreise direkt leichter. Am wichtigsten sind bequeme, gut eingelaufene und rutschfeste Wanderschuhe. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, nimmt am besten noch ein Ersatzpaar für Notfälle mit. Weitere Dinge, die nicht fehlen sollten, sind ein ergonomischer Rucksack, wetterfeste Kleidung und das obligatorische Erste-Hilfe-Set. Nicht weniger wichtig sind Snacks und Wasser, wobei wir beides auch vor Ort kaufen können. Möchten wir viel Gepäck mitnehmen, bietet sich die Buchung über einen Reiseveranstalter an, damit sich dieser um den Transport des größeren Rucksacks kümmert.
Vor der Reise körperlich vorbereiten
Bereits eine einzelne Wanderung kann ziemlich ermüdend sein. Eine lange Wanderreise ist noch mal eine ganz andere Nummer. Eine gute Vorbereitung ist daher unerlässlich. Zum einen sollten wir unsere Fitness realistisch einschätzen, zum anderen braucht es eine intensive Vorbereitung. Am besten starten wir einige Wochen vor der eigentliche Reise mit regelmäßigen Spaziergängen, gelegentlichen Wanderungen und gegebenenfalls leichtem Krafttraining. Je mehr wir trainieren, desto leichter werden uns die verschiedenen Etappen fallen. Das beugt auch unangenehmen Beschwerden wie Blasen und Krämpfen vor.
Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit einem externen Redakteur.






Das Kanu des Manitu: Michael Bully Herbig, Christian Tramitz und Rick Kavanian im Europa-Park
Schreibe einen Kommentar